Gegen Spitzenreiter um 2. Sieg in d. Champions League

Die Vienna hotVolleys nehmen das Champions-League-Spiel im Herren-Volleyball in Opole gegen Kedzierzyn am Dienstag als Außenseiter in Angriff. Die beiden Duelle in der vergangenen Saison (2:3, 0:3) gingen ebenso wie das Kräftemessen im Dezember in Wien (2:3) an die Polen. Zudem ist Kedzierzyn derzeit Tabellenführer und die hotVolleys Schlusslicht der Gruppe B. Für die hotVolleys geht es nicht nur um den Aufstieg, sondern auch gegen den Abstieg aus der Champions League.
Scheinbar spricht also nichts für die Wiener, Klub-Manager Peter Kleinmann hofft aber, dass seinem Team die Außenseiter-Rolle besser liegt.
Da kann auch der Ausfall von Kapitän Dejan Laninovic nichts daran ändern. Der Kroate wurde am Montag am Meniskus operiert und steht einige Zeit nicht zur Verfügung. "Für ihn wird McKienzie oder Doppler spielen. Aber McKienzie war in Sofia unser Top-Scorer und Doppler im vergangenen Jahr bei Kedzierzyn unser bester Mann", sieht Kleinmann das Duo für den zu erwartenden "Hexenkessel" gerüstet. Darko Antunovic könnte eventuell trotz Schulterverletzung zum Einsatz kommen.
Die Wiener müssen voll auf Sieg spielen
Wie dem auch sei, die Wiener müssen voll auf Sieg spielen, wollen sie sich im Kampf um den Aufstieg doch noch einmal zurückmelden. "Wir müssen die mentalen Probleme der letzten Spiele beheben und brauchen das Glück, das wir bisher nicht gehabt haben", kennt Kleinmann das Erfolgsrezept. "Und vielleicht zeigen ja auch die Polen Nerven. Denn gewinnen sie nicht, fallen sie wahrscheinlich noch aus den Aufstiegsplätzen."
Realistisch gesehen, geht es für die hotVolleys am Dienstag aber (noch) nicht um den Aufstieg, sondern gegen den Abstieg. Diesen würde der letzte Gruppenplatz bringen, sollte die Liga nicht aufgestockt werden. Erst am Donnerstag gastiert im Parallel-Match des Pools Lewski Sofia bei Olympiakos Piräus.
