Ultimatum von Präsident Pastrana läuft ab

Bei den Verhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der Revolutionären Streitkräfte (FARC) sind erste Fortschritte erreicht worden. Die FARC habe Teile des von der Regierung vorgeschlagenen Zeitplans für einen Waffenstillstand akzeptiert, sagte Kommandeur Raul Reyes am Sonntag.
Die noch umstrittenen Punkte sollten im Laufe des Tages erörtert werden. Die Guerilla werde dabei ihren eigenen Zeitplan vorlegen. Er rechne bis zum Nachmittag (Ortszeit) mit einer Einigung.
Staatspräsident Andres Pastrana hat der Guerilla eine Frist bis Sonntag um Mitternacht 0rtszeit (Montag 06.00 MEZ) gesetzt, innerhalb derer sich beide Seiten auf einen Zeitplan für einen Waffenstillstand einigen müssen. Andernfalls will die Armee innerhalb der nächsten 48 Stunden in die den Rebellen zur Verfügung gestellte entmilitarisierte Zone im Süden des Landes einmarschieren. 13.000 Soldaten stehen dafür laut Armeeangaben bereit.
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