Schuh-Bomber Als Al-Kaida-Terrorist angeklagt

Der mutmaßliche "Schuhbomber" Richard Reid ist am Mittwoch in den USA als El-Kaida-Terrorist angeklagt worden. Reid soll am 22. Dezember auf einem American-Airlines-Flug von Paris nach Miami versucht zu haben, die Maschine mit in seinen Turnschuhen verborgenen Sprengladungen zur Explosion zu bringen. Wie Justizminister John Ashcroft mitteilte, umfasst die Anklageschrift neun Punkte, darunter versuchte Anwendung einer Massenvernichtungswaffe und versuchter Mord an Flugzeugpassagieren.
Dem mutmaßlichen Flugzeugattentäter Richard Reid droht eine lebenslange Haftstrafe. Wie US-Justizminister John Ashcroft am Mittwoch in Washington mitteilte, werden Reid sieben weitere Anklagepunkte zur Last gelegt. Fünf davon reichen dem Minister zufolge für das Urteil "lebenslänglich" aus.
Der britische Staatsbürger Reid hatte am 22. Dezember 2001 an Bord einer Maschine der US-Gesellschaft American Airlines auf dem Flug von Paris nach Miami versucht, Sprengstoff in seinen Schuhen zu zünden. Passagieren und Besatzung gelang es, ihn rechtzeitig zu überwältigen. Reid sitzt derzeit in den USA im Gefängnis.
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