Die Zahl der Beamten sank in allen Ländern

Der Beamtenabbau geht voran. In ganz Österreich gab es im Vorjahr 10.465 Pragmatisierte weniger als 2000 - insgesamt liegt ihre Zahl nun bei 343.161. In allen Ländern konnte bei Beamten des Bundes, Landes, der Gemeinden und ausgegliederten Organisationen wie Post und Bahn ein Minus verzeichnet werden.
Spitzenreiter bei der Beamten-Einsparung: Wien. - fast 4.000 Pragmatisierte weniger bedeutet eine Reduktion von 3,5 Prozent. Es folgen Salzburg, Kärnten und Vorarlberg mit minus 3,4 Prozent. Der Steiermark gelang ein Minus von 3,1 Prozent. In Tirol und Oberösterreich beträgt es 2,6 Prozent. Niederösterreich liegt bei minus 2,1 Prozent, Schlusslicht ist das Burgenland mit dem kleinsten Minus von 1,6 Prozent. In dieser Statistik sind die Einsparungen bei den Bundesbeamten enthalten. Die endgültige Zahl für den Bund liegt noch nicht vor. Ende November waren es 113.252 gegenüber 115.337 Ende 2000.
Gerhard Ungersböck, Kabinettschef des zuständigen Staatssekretärs Alfred Finz und zuständig für den öffentlichen Dienst, schätzt die Endzahl 2001 höher ein: "Ein paar Hundert sollten noch dazukommen." Insgesamt erfreut ihn die Entwicklung: "Der Personalabbau geht vor allem im Bundesdienst gut voran." Dass auch in den Ländern zügig reduziert wird, sei positiv, denn: "Es gibt dort keine Zielvorgaben wie im Bund - mit 15.000 Beamten weniger bis 2003."
Man dürfe die Zahlen aber nicht missverstehen, 10.000 Beamte weniger bedeute nicht automatisch 10.000 Stellen weniger. "Es kann mit Vertragsbediensteten nachbesetzt werden. Aber auch das kommt den Steuerzahler billiger."
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