Wahl mit 298 von 568 gültigen Stimmen

Der irische Liberale Pat Cox (Porträt) ist am Dienstag in Straßburg im dritten Wahlgang zum neuen Präsidenten des EU-Parlaments gewählt worden. Cox erhielt 298 von 568 gültigen Stimmen und damit die nötige absolute Mehrheit.
Auf den Kandidaten der Sozialdemokraten, David Martin, kamen 237 Stimmen, auf den EU-kritischen Dänen Jens-Peter Bonde 33 Stimmen. 18 Stimmen waren ungültig.
Cox ist nun für 2,5 Jahre bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode des EU-Parlaments im Juni 2004 Präsident. Seit 20 Jahren waren nur Abgeordnete der Europäischen Volkspartei und der Europäischen Sozialdemokraten in das Amt des Parlamentspräsidenten gewählt worden. Cox folgt der konservativen Französin Nicole Fontaine.
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