Konzern reagiert auf die größte Krise seit 10 Jahren

Mit dem Abbau von 22.000 Stellen allein in Nordamerika - insgesamt werden 35.000 Jobs gestrichen! - will der Autobauer Ford seine schlimmste Unternehmenskrise seit zehn Jahren bewältigen. Wie der Konzern im US-Bundesstaat Michigan ankündigte, sollen fünf Fabriken in der Region geschlossen werden. Dadurch hofft Ford, bis Mitte des Jahrzehnts wieder effizienter zu arbeiten.
Die Verkäufe von Ford waren im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 3,7 Mill. Fahrzeuge geschrumpft. Im ersten Halbjahr 2002 rechnet das Unternehmen mit einer erneuten Durststrecke. Ford will deshalb seine Produktion in Nordamerika im ersten Quartal um neun Prozent auf 980.000 Wagen reduzieren.
Außerdem soll die Produktion einiger Auto-Modelle eingestellt werden: Betroffen sind Escort, Cougar, Villager und Lincoln Continental.

