Donnerstag, 10. Jänner 2002

Alle Mitarbeiter werden weiter beschäftigt

Die Interspar GesmbH, eine Tochter der Spar Österreich, ist der Käufer der Maximärkte. Die sechs bisher zur Raiffeisen Ware Austria (RWA) gehörenden Supermärkte, die 2001 rund 145 Mill. Euro (rund 2 Mrd. S) umgesetzt haben, sollen als Maximärkte weitergeführt werden, teilte Spar heute mit. Alle 950 Mitarbeiter würden "selbstverständlich übernommen."

Der Verkauf bedarf noch der kartellrechtlichen Zustimmung. Spar erwartet aber keine Widerstände seitens der Kartellbehörden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Fünf der insgesamt sechs Märkte befinden sich in Oberösterreich, einer in Salzburg. Der Marktanteil von Spar steige dadurch in Oberösterreich von bisher 17,2 auf 22 Prozent und in Salzburg von 17,1 auf 20,7 Prozent. Der Marktanteil der Maximärkte am gesamtösterreichischen Handel betrug 1 Prozent. Mit der Übernahme vergrößert sich das Spar-Reich auf rund 1.600 Standorte und knapp 30.000 Mitarbeiter.

Spar einzige österreichische Interessenten
Die RWA habe im November erste Sondierungen für einen Verkauf durchgeführt, die Verhandlungen seien sehr rasch abgeschlossen worden. "Wir waren auch die einzigen Österreicher unter den Anbietern", so Berkmann.

Offiziell war erst Anfang dieser Woche bekannt geworden, dass sich die RWA von den 6 Maximärkten trennen wolle. Als Interessenten wurden neben Spar auch Rewe/Billa, Lidl und Adeg genannt. Das typisch österreichische und regionale Sortiment - vor allem von oberösterreichischen Bauern - soll weiter im Vordergrund stehen.

10.1.2002 14:45