AMS und Land Kärnten unterzeichnen Vereinbarung

Der so genannte "Territoriale Beschäftigungspakt" (TEP) zwischen dem Arbeitsmarktservice (AMS) Kärnten und dem Land Kärnten wird auch 2002 fortgesetzt. Eine entsprechende vereinbarung wurde von Landeshauptmann Haider und AMS-Landesgeschäftsführer Josef unterzeichnet.
Für ein umfangreiches Programm von gezielten Maßnahmen für Qualifizierungen und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stehen über den TEP 22 Mill. Euro (302,7 Mill. S) zur Verfügung. Damit können 6.697 Personen betreut werden. Insgesamt verfügt das AMS-Kärnten heuer über 44,33 Mill. Euro (610 Mill. S) für die Betreuung von 12.600 Personen.
Angesichts und trotz der konjunkturell bedingten angestiegenen Arbeitslosigkeit und der typischen Saisonarbeitslosigkeit stehe Kärnten im Reigen der Bundesländer relativ gut da. "Nur drei Bundesländer sind besser dran", sagten Sibitz und sein Stellvertreter Franz Zewell. Erfreulich sei u. a. der Rückgang an Langzeitarbeitslosen in Kärnten. Auch die Frauenbeschäftigung in Dienstleistungsberufen sei kontinuierlich ansteigend. Wachstum bzw. Nachfrage verzeichne die Tourismusbranche. In der Baubranche werde zunächst einmal festgestellt, wieweit die branchenspezifische Arbeitslosigkeit aus anderen Bundesländern "importiert" wurde.
Anna Moser, zuständig für Arbeitsmarktpolitik in der Bildungsabteilung des Landes, verwies auf den großen Erfolg und die hohe regionale Akzeptanz der Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte. Der Landeshauptmann will bestehende Probleme durch weitere gezielte Maßnahmen beheben bzw. entschärfen und zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Konjunkturflaute schon bald wieder abklingen werde.

