Mit Injektion Hoffen auf Oympia-Qualiikation

Christian Rijavec musste auf seinem Tripp zu den beiden Freestyle-Weltcup-Veranstaltungen am Wochenende nach Mount Tremblant in Kanada einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen. Der 29-Jährige saß am Montag in Frankfurt fest, weil er keinen Platz im Flugzeug nach Montreal gefunden hatte.
Der ehemalige WM-Zweite, der deshalb bis Dienstag in der deutschen Finanz-Metropole bleiben muss, sieht trotz der organisatorischen Mängel in sportlicher Hinsicht Licht am Horizont: "Meine Verletzung ist schon fast ausgeheilt. Am Sonntag habe ich eine Injektion aus einer Mischung von Cortison und Schmerzmitteln bekommen, die hat wahre Wunder bewirkt", berichtete Rijavec, der aber noch nicht weiß, wie sein lädierter Fuß auf den Skischuh reagiert. "Wenn der überhaupt nach Kanada kommt, denn wo das Gepäck ist, weiß ich nicht."
Beim Weltcup in Mount Tremblant, wo derzeit die Temperaturen um minus 30 Grad liegen, will Rijavec nichts überstürzen. "Ich werde es locker angehen und nicht verkrampfen. Am ersten Tag springe ich drei Schrauben, erst am Sonntag probiere ich vier", sagte Rijavec, dem noch ein Top-Ten-Platz zur endgültigen Qualifikation für Salt Lake City fehlt. Sollte es an diesem Wochenende nicht klappen, blieben Rijavec noch die Weltcups am 18. und 20. Jänner in Lake Placid.
