El Kaida- und Taliban-Kämpfer

Hintergrund: US-Stützpunkt Guantanamo
Weitere 30 Gefangene der Vereinigten Staaten haben Sonntag Abend an Bord einer amerikanischen Transportmaschine Afghanistan in Richtung Kuba verlassen. Zwei US-Soldaten begleiteten jeden der gefesselten Männer, deren Gesichter mit weißen Kapuzen bedeckt waren.
Die Lichter des Flughafens von Kandahar waren bis auf die Notbeleuchtung ausgeschaltet. Die 30 Männer sind Mitglieder des Terrornetzwerks El Kaida und der Taliban. Die erste Gruppe von US-Gefangenen war am Freitag auf dem Marinestützpunkt Guantanamo in Ostkuba eingetroffen. Dort sollen die Männer interniert und verhört werden.
Kuba bietet USA Zusammenarbeit bei Gefangenenlager an
Die kubanische Regierung hat den USA die Zusammenarbeit bei der Inhaftierung afghanischer Kriegsgefangener auf der US-Militärbasis Guantanamo in Kuba angeboten. Bei der medizinischen Versorgung und Hygienemaßnahmen im Bereich rund um die US-Basis sei die Regierung zu einer Zusammenarbeit bereit, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Erklärung. Kuba werde die Einrichtung des Gefangenenlagers nicht behindern. Zudem lobte die Regierung das Versprechen der Washingtons, dem Roten Kreuz Zugang zu dem Stützpunkt zu gewähren.
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