Mittwoch, 9. Jänner 2002

"ORF-Kärnten-Chef ist zu Höherem berufen"

Im neuen NEWS nimmt sich Kärntens Landehauptmann kein Blatt vor den Mund. Wie steht er zur Wahl von Monika Lindner zur ORF-Chefin? Wie viel Sprengstoff birgt das Anti-Temelin-Volksbegehren der FP für die Koalition? Und was denkt Haider über Schüssel?


Im NEWS-Interview signalisiert Haider deutliche Distanz zur Nachfolgerin von ORF-Generalintendant Gerhard Weis. "Es war ja bekannt, dass ich in der ORF-Frage eine andere Positionierung hatte. Jetzt müssen sich die überlegen, die das entschieden haben, ob sie wirklich eine Entpolitisierung schaffen oder ob jetzt bloß von Rot auf Schwarz umgefärbt wird."

Ob Lindner "einen Vertrauensvorschuss verdient" , so Haider zu NEWS, "wird sich bei der Bestellung ihres Teams im Februar zeigen, wenn es gilt, eine Entpolitisierung durchzusetzen".

Haider über Kärntner Landesintendant Draxler als neuen ORF-Info-Chef
Ob der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Draxler favorisiere: "Ich will Draxler sicher nicht wegloben, aber er ist ein erfolgreicher Landesintendant, der sicher auch zu Höherem berufen wäre. Er wäre auch ein Zeichen der Entparteipolitisierung, weil er keine parteipolitische Punzierung hat."

Haider zum VP-FP-Temelin-Konflikt:
Der FPÖ-Altobmann nimmt im NEWS-Interview auch deutlich zu dem sich innerhalb der schwarz-blauen Koalition rund um das anlaufende Temelin-Volksbegehren dramatisch zuspitzenden Konflikt um ein Veto Österreichs gegen den EU-Beitritt Tschechiens Stellung. "Ich glaube nicht, dass die ÖVP deswegen die Koalition platzen lässt. Man kann Schüssel vieles vorwerfen. Aber nicht, dass er dumm ist. Die ÖVP kann ja - wenn das Volksbegehren sehr erfolgreich wird - nicht sagen, uns passt die Entscheidung des Volkes nicht, tauschen wir es aus."

Die ausführliche Story lesen Sie im neuen NEWS.

9.1.2002 13:17