Begrüßung durch Knesset-Präsident Burg entfallen

Wetterkapriolen standen am Anfang der Reise von Nationalratspräsident Heinz Fischer nach Israel und Palästina. Montag Nachmittag hätte Fischer in der Knesset die offizielle Begrüßung durch Parlamentspräsident Avraham Burg in der Knesset entgegennehmen sollen. Hagel, Schneefall und Sturm machten dem Plan jedoch zunichte.
Binnen einer Stunde waren in Jerusalem und Tel Aviv bis zu zehn Zentimeter Schnee gefallen. Da die meisten Fahrzeuge in Israel über keine Winterausrüstung verfügen, kam es zu einem Verkehrschaos. Viele Autos standen quer, ein Weiterkommen war nur unter größten Mühen zu bewerkstelligen. Der Termin in der Knesset wurde daher abgesagt, die österreichische Delegation beriet im Hotel die weitere Vorgangsweise.
Am Dienstag soll der Nationalratspräsident in Ramallah mit dem palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat und Parlamentspräsident Ahmed Korei (Abu Ala) zusammentreffen. Am Mittwoch besucht Fischer die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und wird im Anschluß daran vom israelischen Staatspräsidenten Moshe Katzav zu einem Gespräch empfangen.
Sodann wird der österreichische Nationalratspräsident einer Plenarsitzung der Knesset beiwohnen und zu einer Aussprache mit dem Vorsitzenden und weiteren Mitgliedern des Außen- und Verteidigungsausschusses zusammentreffen. Auf dem Programm steht auch eine Begegnung des stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden mit dem neuen Vorsitzenden der Arbeiterpartei, Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer. Im Oktober war SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer nach Israel und Palästina gereist.
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