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Mit Riesenschritten - und recht erfolgreich - geht die Euro-Umstellung von statten: Europaweit werden bereits 40 Prozent der Bargeld-Transaktionen in Euro abgewickelt. Finanzminister Grasser zeigte sich deshalb höchst zufrieden und prophezeite: "Bereits nächste Woche werden 90% der Transaktionen mit Euro getätigt." Aber: Die schnelle Umstellung bringt auch Probleme mit sich, kleine Euro-Scheine werden knapp.
Die komplette Umstellung des Bargeldumlaufs vom Schilling auf den Euro geht in Österreich rascher als erwartet voran: "Bereits in der nächsten Woche werden 90 Prozent aller Transaktionen in der neuen Währung abgewickelt," sagte Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Zusammen mit dem Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Klaus Liebscher, sowie dem für die Währungsumstellung verantwortlichen OeNB-Direktor, Wolfgang Duchatczek, zeigte sich der Finanzminister überaus zufrieden mit der "exzellent verlaufenen Umstellung". Grasser zeigte sich zuversichtlich, dass "der Euro sehr rasch zum neuen Schilling bei uns werden wird".
Bereits am Donnerstag, den 2. Jänner, fand laut Liebscher 50 Prozent des heimischen Bargeldumlaufs in Euro statt. Die neue Währung werde im täglichen Zahlungsverkehr problemlos eingesetzt. Sehr zufrieden äußerte sich Liebscher auch mit der Tatsache, dass nur noch eine Minderheit der Österreicher größere Schwierigkeiten mit den neuen Scheinen und Münzen habe.
Europa: Niederlande top, Italien hinkt hinterher
Europaweit werden bereits 40 Prozent der Bargeld-Transaktionen in Euro abgewickelt. Die Niederlande liegt dabei mit 75 Prozent an der Spitze, Italien bildet mit nur 10 Prozent das klare Schlusslicht. Weiters sind rund 97 Prozent aller Geldautomaten in den zwölf Staaten der Währungsunion schon auf Euro umgestellt.
Kleine Euro-Scheine werden knapp, genug Münzen
Kleine Euro-Banknoten werden knapp. In fast allen zwölf Ländern der Eurozone sind vier Tage nach Einführung des neuen Bargeldes "kleinere Probleme" bei der Versorgung mit 5- und 10-Euro-Scheinen aufgetreten, wie die EU-Kommission in Brüssel am Freitag mitteilte. Eine Knappheit von 50-Cent-Münzen, wie sie aus Frankreich und Spanien gemeldet wurde, sei der Kommission jedoch nicht als allgemeines Problem bekannt.

