SPEZIAL: ALLES RUND UM DEN EURO

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Nach dem gestrigen Ausfall der Bankomaten in ganz Österreich, gibt es heute die nächste Panne. In Teilen Österreichs spucken die Bankomaten schon wieder keine Euros aus. Seit dem frühen Nachmittag sollen aber "98% aller Geräte wieder funktionieren." Unterdessen gehen die Menschen im Alltag recht unterschiedlich mit der neuen Währung um. Die €-Pedanten stehen mit Taschenrechner und separatem Beutel für die Euromünzen an den Kassen der Supermärkte und rechnen akribisch genau um. Andere überschlagen im Kopf 'mal zwei mal sieben', um auf einen ungefähren Schillingwert zu kommen. Wieder andere merken sich Preise für Alltagsgüter, beispielsweise für ein Krügerl Bier und einen Liter Benzin. Manche lässt die Währungsumstellung auch völlig kalt.
Mit der Annahme der neuen Währung durch die Österreicherinnen und Österreicher zeigte sich der Direktor der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Alfred Scherz, sehr zufrieden. Österreich gelte schon als "Vorzeigeland", meinte der Banker. Für die Pensionisten sei die Vorbereitung am intensivsten durchgeführt worden, denn bei dieser Gruppe seien gewisse Ängste, einiges Erspartes und auch relativ viel Zeit vorhanden gewesen. Auch die Jugend wisse relativ viel, gehe das Thema aber generell "gelassen" an.
Bankomatenausfall war "technische Panne"
Scherz sieht den zeitweisen Ausfall der Bankomaten am Mittwoch, dem ersten richtigen "Handelstag" mit dem Euro gelassen. "Das war eine rein technische Panne und hat mit dem Euro-Tausch nichts zu tun", sagte er. Eine derartige Panne sei ihm immer noch lieber als ein Streik bei Bankangestellten, wie er in zwei europäischen Ländern derzeit stattfinde, so Nationalbankdirektor Alfred Scherz.

