30 Österreicher wurden angefordert

Deutschland hat für die Internationale Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) nur 30 Österreicher angefordert, das Verteidigungsministerium werde aber der Regierung am kommenden Dienstag den Einsatz von 60 oder 75 Mann vorschlagen, erklärte Oberst Helmut Habermayer in einem Interview.. Das Verteidigungsministerium dem Ministerrat diese beiden Varianten vorschlagen. Die Entscheidungsgrundlagen würden noch am Freitag vorbereitet. Das Bundesheer könnte auch mehr als 75 Freiwillige zur Verfügung stellen.
Die Österreicher sollen gemeinsam mit Soldaten aus den Niederlanden und Dänemark dem deutschen Kontingent angehören. Die Größe des Österreich-Kontingents ist auch eine Frage der Finanzierung, die dazu notwendigen Mittel können dem Obersten zufolge nicht aus dem Budget des Verteidigungsministeriums kommen.
Oberst Habermayer gab an, dass sich die Deutschen mit ihren Missionen total übernommen hätten, während es in Österreich genügend Freiwillige und Experten gebe. Deren Einsatzfreudigkeit hänge aber von der Dauer der Mission ab. Beim Gerät für den Afghanistan-Einsatz ist man laut Habermayer bedacht, dass dieses mit dem deutschen Gerät kompatibel ist. Nach den Vorarbeiten der Operationsabteilung am Freitag wird der Leitungsstab des Verteidigungsministeriums am Montag tagen.
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