Brief enthält keine aktiven Milzbrandsporen.

Schon wieder: Im Washingtoner Büro des US-Senatsführers Tom Daschle ist ein weiterer verdächtiger Brief mit einer pulvrigen Substanz gefunden worden. In ersten Tests konnten keine Milzbrandsporen nachgewiesen werden. Aber: Die Sporen könnten durch die routinemäßige Bestrahlung der Post abgetötet worden sein. Die Polizei machte keine Angaben darüber, was in dem Drohbrief stand.
Kurz nachdem der Anthraxbrief an Daschle im Oktober geöffnet worden war, hatten die Behörden zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wird die gesamte Post an den Kongress bestrahlt, um alle Keime abzutöten. Seit Bekanntwerden des ersten Milzbrandfalls vor drei Monaten sind fünf Menschen gestorben. Mindestens 13 weitere haben sich nach offiziellen Angaben infiziert.
Der Nachrichtensender CNN berichtete am Donnerstag von dem neuerlichen Milzbrand-Alarm. Daschle hatte vor über zwei Monaten einen anthrax-verseuchten Brief erhalten (siehe Abbildung links). Seitdem ist das gesamte Hart-Gebäude, in dem er sein Hauptbüro hat, geschlossen und wird desinfiziert. Der neue Brief wurde in Daschles Büro im eigentlichen Kapitol gefunden.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
