Gespräche über Waffenstillstand am Donnerstag

Bei Angriffen linksgerichteter Guerilleros sind in Kolumbien 13 Menschen getötet worden, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Kämpfer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) griffen Armeeangaben zufolge am Montag die Orte Purace und Coconuco im Westen des Landes mit Gewehren und Granaten an und zerstörten die dortigen Polizeiwachen.
Zwei Polizisten seien getötet worden, bevor die Streitkräfte die Rebellen vertrieben. Acht Soldaten seien Detonationen zum Opfer gefallen, als sie die Flüchtenden über ein vermintes Feld verfolgten.
Weitere Angriffe wurden aus zwei Städten im Süden des Landes gemeldet. An der Grenze zu Venezuela kam es am Dienstag zu Gefechten zwischen Rebellen und Polizei. Ein FARC-Mitglied wurde dabei getötet. Bei einem weiteren Schusswechsel in Fortul im Nordosten verlor ein Soldat das Leben; ein Mann, der auf die Soldaten schoss, sei getötet worden, berichteten die Streitkräfte.
Die Regierung verhandelt mit der FARC über ein Ende des Guerillakrieges, dem seit 37 Jahren jedes Jahr rund 3.500 Menschen zum Opfer fallen. Für Donnerstag ist ein Treffen geplant, bei dem über Waffenstillstandsgespräche beraten werden soll.
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