Gehirnerschütterung und Oberkieferbruch

Nach seinem Sturz während eines Urlaubes in Tirol gehe es Altbundespräsident Kurt Waldheim "gut" und er sei "ansprechbar", teilte ein Sprecher der Universitätsklinik Innsbruck mit. Waldheim war nach einem Unfall am Dienstagnachmittag mit einer "Gehirnerschütterung mit kleinem Bluterguss unter dem Schädeldach, einem Oberkieferbruch sowie Gesichtsprellungen mit Blutergüssen" in die Innsbrucker Klinik gebracht worden.
Waldheim sei nach seiner Einlieferung "kieferchirurgisch versorgt und neurochirurgisch kontrolliert" worden, hieß es an der Klinik. Bei der "Schädel-CT-Kontrolle" am Mittwoch habe sich der kleine Bluterguss unter dem Schädeldach "als nicht vergrößert" erwiesen. Es würden daher "keine neurologischen Ausfälle" bestehen.
Weiters habe der Patient bei seiner Aufnahme in die Klinik über Herzbeschwerden geklagt. Deshalb sei er während der Nacht auf Mittwoch durch Univ.-Prof. Otmar Pachinger von der Klinischen Abteilung für Kardiologie an der Uni-Klinik für Innere Medizin betreut und überwacht worden. Ein Herzinfarkt konnte aber ausgeschlossen werden, teilte die Klinik mit.
Der Altbundespräsident konnte inzwischen von der Inneren Medizin auf die Klinische Abteilung für Kardiologie verlegt werden. Er war am Dienstagnachmittag im Foyer eines Hotels in Going am Wilden Kaiser schwer gestürzt.
Bundespräsident Thomas Klestil übermittelte seinem Amtsvorgänger "beste Wünsche für eine baldige Genesung". Auch ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat wünschte Waldheim nach seinem schweren Sturz "gute Besserung". Sie hoffe, dass er sich "rasch erholt und bald wieder voll genesen ist", betonte Rauch-Kallat.
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