Ab Jänner: Trainerteam bei Admira Wacker Mödling

Walter Knaller ist seit Mitte Dezember Trainer bei VfB Admira Wacker-Mödling - als Nachfolger von Hand Krankl. Ab 2. Jänner bekommt er einen Co-Trainer zur Seite gestellt: Johann Krejcirik.
Der 50-jährige arbeitete zuletzt als Coach für den burgenländischen Landesligisten Oberwart, den er mit fünf Punkten Vorsprung zum Herbstmeistertitel geführt hat. Krejcirik, der in seiner aktiven Zeit als Fußballer von 1980 bis 1986 für die Südstädter gespielt hatte, hat Oberwart u.a. wegen Differenzen mit Funktionären den Rücken gekehrt.
Knaller: "Nachwuchs ist Trumpf!"
Knaller glaubt nicht, dass ihm im Frühjahr vom Vorstand im Fall von häufigen Niederlagen die Rute ins Fenster gestellt wird. "Die Vereinsführung setzt auf den jungen Weg, das hat sie schon in den vergangenen drei Jahren mit einem großen Budget für den Nachwuchs bewiesen", meinte Knaller. Seinen Aufstieg vom Leiter der Admira-Nachwuchs-Akademie zum Cheftrainer sieht der ältere Bruder von Austria-Torhüter Wolfgang Knaller als Vorteil für Klub und Aktive. "Für die Spieler ist es gut, dass der Trainer sie schon lange kennt."
"Nachwuchs ist Trumpf" hat sich Walter Knaller bei seinem Amtsantritt als Trainer beim österreichischen Fußball-Bundesligisten VfB Admira Wacker Mödling auf die Fahnen geheftet. "Mit unserem Budget können wir nicht an die Spitze kommen. Daher müssen wir auf die Jugend setzen", erklärte der 44-jährige, der sich selbst in den kommenden Monaten als "Projektleiter" sieht.
Platz auch für Arrivierte
Obwohl Knaller voll auf die junge Welle setzt, wird wohl auch in Zukunft Platz für arrivierte Spieler a la Peter Stöger sein. "Ich habe mit Peter zwar noch nicht gesprochen, rechne aber fix mit ihm, wenn er bereit ist, unseren Weg mitzugehen. Nur junge Spieler einzusetzen und sie quasi sich selbst zu überlassen, wäre nicht sinnvoll."
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