Russische Spezialoperation

Bei einer Spezialoperation russischer Truppen in der abtrünnigen Nordkaukasus-Republik Tschetschenien sind mindestens 73 Aufständische und zwei russische Soldaten getötet worden. Etwa zwanzig Rebellen wurden gefangen genommen.
Das teilte am Montag Kreml-Sprecher Sergej Jastrschembski in Moskau mit.
Russische Truppen hatten eine Rebellen-Einheit verfolgt und am Vortag in der Nähe der Ortschaft Oktjabrskoje, rund 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Grosny, eingekesselt, berichtete die Agentur Interfax. Unter den getöteten Rebellen sei auch der Kommandant Ruslan Tschilajew, der nach Einschätzungen russischer Militärs an sechster Stelle der Hierarchie der Rebellenführung stand.
Die Einheit Tschilajews war nach Angaben Jastrschembskis verantwortlich für den Abschuss eines russischen Armeehubschraubers bei Grosny Mitte September. Dabei waren mehrere Generäle und Generalstabsoffiziere ums Leben gekommen.
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