Süßer die Kassen nie klingeln...

Allen Unkenrufen zum Trotz: Das Weihnachtsgeschäft 2001 lief in Österreich besser als erwartet. Rund 20,1 Mrd. Schilling (1,46 Mrd. Euro) gaben die Christkindln für Geschenke aus. Der Handel erzielte nominelles Umsatzplus von 2 % - das ergab eine Blitzumfrage des Instituts für Gewerbe - und Handelsforschung (IfGH). Die stärksten Zuwächse verbuchen Lederwarenhändler - dank eurotauglichen Geldbörseln!
Hatten die Handelsexperten in der vergangenen Woche noch ein Plus von nominell 1 Prozent vorhergesagt, hat der letzte lange Einkaufssamstag alles verändert: "Die Umsätze am lagen wesentlich über dem Vorjahr", betonte Roman Seeliger von der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer.
Die Gewinner
+ Der Lederwarenhandel mit plus 6 Prozent,
+ Sportartikel- und Schuhhandel mit je 5 Prozent plus,
+ Modegeschäfte setzten um 2 Prozent mehr um,
+ Drogerien & Parfümerien sowie Spielwarenhändler verzeichnen je plus 1 Prozent,
+ der Lebensmittelhandel, der in der Vorwoche noch um 4 Prozent hinter dem Vorjahr zurück lag, holte auf und erzielte letztlich ein Plus von 2 Prozent.
Die Verlierer
+ der Uhren- und Schmuckhandel (minus 5 Prozent),
+ der Elektro- und Fotohandel (minus 3 Prozent) - nicht zuletzt wegen des abflauenden Handygeschäfts ,
Die Geschenke-Hitliste
+ Mäntel,
+ Freizeitkleidung,
+ Wäsche,
+ Accessoires,
+ Geldbörse,
+ Schuhe,
+ Taschen,
+ DVD,
+ Ski und Skibekleidung
+ und alles rund um Harry Potter.
Die Ladenhüter
Weniger gut verkauften sich Reisegepäck und Kameras. Auch Perlen waren heuer Ladenhüter.

