Schnee wird per Lkw vor das Riesenrad gebracht

Der erste Tag der 5. "Swatch SoulCity" vor dem Wiener Riesenrad stand im Zeichen der Ausländer/innen, die im alpinen Duel-Bewerb vor rund 5.000 Snow Board-Fans klar den Ton angaben. Die Siege holten sich die zweifache Weltmeisterin Ina Himmler (GER), die damit erstmals "soulwoman" wurde, sowie an Simone Salvati, der sich als erster Italiener "soulman" nennen darf. Am Silvestertag sind die Freestyler an der Reihe, wobei der Salzburger Stefan Gimpl im Herrenbewerb auf seinen dritten Sieg in Serie los geht.
Für die Österreicher gab es zum Auftakt einen überraschenden Stockerlplatz durch den 19-jährigen Lienzer Christoph Egger, der in seinem erst fünften Saisonrennen Rang drei herausholte damit bei den "Großen" den größten Erfolg seiner Karriere verzeichnete. Er war im ersten Halbfinallauf sogar schneller als der Schweizer Andre Gruetter, ehe er im zweiten Heat durch einen Torfehler de Chance auf den Finaleinzug verpasste. Der junge Osttiroler war aber immerhin besser als der zweifache Wien-Sieger Sigi Grabner (1997/1999), der gleich in der Startrunde am späteren Sieger Salvati gescheitert war.
Im Damenbewerb war für Gitti Köck, die bei Olympia in Nagano RTL-Bronze erobert hatte, ebenso wie für Heidi Jaufenthaler (sie war durch eine Fersenverbrühung etwas gehandicapt) und Barbara Hoffmann schon in der Startrunde Endstation. Köck scheiterte in der Startrunde an der Schweizerin Ursula Bruhin, die sich im Finale Himmler hauchdünn beugen musste.
In der Freestyle-Qualifikation sicherte sich u.a. Thomas Gimpl, der Bruder von Stefan Gimpl, einen Startplatz im Hauptbewerb.
Ergebnisse Duel-Bewerb:
Herren: 1. Simone Salvati (ITA) - 2. Andre Gruetter (SUI) - 3. Christoph Egger (AUT) - 4. Gilles Jacquet (SUI)
Damen: 1. Ina Himmler (GER) - 2. Ursula Bruhin (SUI) - 3. Bianca Elzenbaumer (ITA) - 4. Polona Zupan (SLO)
