Nächster Versuch anm Sonntag in Sölden

Christian Rijavec wollte am Stefanitag in Zell/See beim zweiten Bewerb zu den von ihm ins Leben gerufenen FIS-European Aerial Games erstmals wieder springen, doch dazu kam es nicht. "Es geht noch nicht", erkannte Österreichs bester Freestyler, der sich Mitte Dezember in Lillehammer beim Auslaufen auf einem Parkplatz drei Bänder gerissen sowie einen Kapseleinriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte.
Der Tiroler hat deshalb den Start in Spindlermühle am Samstag abgesagt und will nun am Sonntag bei der "Freestyle Night" in Sölden (20.00) den nächsten Comeback-Versuch unternehmen.
Beim Gehen verspürt er zwar keine Schmerzen mehr, doch trotz Tapeverband ist sein lädierter Fuß noch so geschwollen, dass derzeit an ein Springen nicht zu denken ist. "Ich sitze wie auf Nadeln", sagte der 29-jährige Tiroler, weil es im Hinblick auf Olympia nun zeitlich eng werden kann. Für einen Start in Salt Lake City braucht er als Bestätigung noch einen Top Ten-Platz im Weltcup und da gibt es vor Ablauf der ÖOC-Frist (20.1.) am 13. Jänner nur mehr das Springen in Mt. Tremblant.
Sollte es da auf Grund der mangelnden Sprungpraxis infolge seiner Verletzungspause nicht klappen, hofft der frühere WM-Zweite jedoch auf Nachsicht des NOK und darauf, dass er die geforderte Norm kurz darauf auch bei den Bewerben in Lake Placid bzw. Blackcomb erbringen darf. Da würde er dann, sollte es nötig sein, im Gegensatz zum aktuellen Stadium auch zu schmerzstillenden Injektionen greifen.
