Kann nicht "everybody's darling" sein

Für den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) sind schlechte Umfragewerte für SP-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer ein vorübergehendes Phämomen. In "News" meint Häupl zu diesem Thema, "die Menschen lieben Erfolgstypen. Wenn Alfred Gusenbauer seine erste Wahl gewonnen hat, wird kein Mensch mehr über seine Frisur, seinen Koffer oder seine Überheblichkeit diskutieren". Ein Oppositionsführer könne nicht "everybody's darling" sein.
Dass die Koalition am Temelin-Volksbegehren der FPÖ scheitern könnte, glaubt Häupl nicht. Allerdings werde sich die "Europafeindlichkeit der FPÖ" zum "Dauerbrenner der Schwierigkeiten der Regierung" entwickeln. Den einzelnen Ministern will Häupl kein "Zeugnis" ausstellen. Sozialminister Herbert Haupt (F) wisse allerdings "zumindest im Sozialbereich" wovon er spreche. Infrastrukturministerin Monika Forstinger (F) leiste dagegen lediglich "biedere Sekretariatsarbeit".
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