FORMAT: Mögliche Restitutionsforderungen

Auf das Land Kärnten kommen möglicherweise Restitutionsforderungen von enteigneten Slowenen in Millionenhöhe zu. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe.
Grund: Ende Jänner - in etwa gleichzeitig mit der von Landeshauptmann Jörg Haider angepeilten Volksbefragung über die Austellung zusätzlicher zweisprachiger Ortstafeln - soll ein Bericht der Historikerkommission vorliegen, der das in der Nazi-Zeit entwendete und geraubte Vermögen der Kärntner Slowenen auflistet.
Genaue Zahlen will der Klagenfurter Historiker Valentin Sima, der das Projekt gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern betreut, noch nicht nennen. Nach Recherchen von FORMAT handelt es sich jedoch um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe.
In Einzelfällen wurden Slowenen bereits in der Vergangenheit für ihr in der Nazi-Zeit geraubtes Gut entschädigt. Die Rückzahlungen, so Simas Historikerkollege Alfred Elste, seien aber "nicht in Relation zum Leid und Schmerz der Slowenen" gestanden.
Der Obmann des Kärntner Heimatdienstes (KHD), Josef Feldner, erklärt gegenüber FORMAT, daß seine Organisation Restitutionszahlungen an Slowenen nur akzeptieren würde, wenn auch "die Opfer der Tito-Partisanen entschädigt werden."
Lesen Sie die ganze Story in der aktuellen Ausgabe von FORMAT.
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