Verteuerungen betragen bis zu 100 Prozent

Die Regierung hat mit ihren Maßnahmenpaket zur Budgetsanierung das Geldbörserl der Österreicher massiv belastet. Zum Teil sind die Gebühren bzw Tarife bei den Behörden und Ämter seit 2000 stark erhöht worden. Konsumenten, die mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mussten heuer sehr tief in die Geldtasche greifen, zeigt die AK-Erhebung.
So sind gewisse Amtswege für die Konsumenten im Vorjahr um bis zu 100 Prozent teurer geworden, heuer um bis zu 10 Prozent. Das zeigt eine Erhebung der Arbeiterkammer (AK) über Gebühren und Tarife von 1999 bis 2001. Bereits von 1999 auf 2000 wurden gewisse Amtswege teurer. So wurde zB die Ausstellung eines Passes um 460 Schilling angehoben.
Auto- und Öffi-Fahren wurde 2001 massiv teurer
Konsumenten, die mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mussten heuer sehr tief ins Geldbörsel greifen, zeigt die AK-Erhebung. Die Österreicher wurden für die Sanierung des Budgets massiv belastet. Wer sich zB ein neues Mittelklasse-Auto kauft, zahlt 2001 mit der Autoanmeldung, Vignette und Kfz-Steuer um etwa 1.700 Schilling mehr als noch 1999.
Untersucht haben die AK-Konsumentenschützer die Gebühren und Tarife für An-, Ab- und Ummeldung beim Auto, Vignetten, Kfz-Steuer, Führerschein sowie die Preise bei der Bahn.

