SPEZIAL: SILVESTER-COUNTDOWN

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Prosit! Die besten Feiern aus aller Welt
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Nach Silvester: Tipps gegen "Kater"
Für 303 Millionen Europäer beginnt mit dem Jahreswechsel eine neue Ära: Ihre altvertraute Währung wird Geschichte, in den Kassen von zwölf Ländern klingelt künftig der Euro. Ein Feuerwerk für die neue Währung wird denn auch zum Datumswechsel in Maastricht gezündet. Aber auch andere Städte Europas feiern "im Zeichen des Euro".
In Maastricht, der zuvor weithin wenig bekannten Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg, hatten die EU-Staats- und Regierungschefs am 7. Februar 1992 die Wirtschafts- und Währungsunion beschlossen. Für den niederländischen Finanzminister Gerrit Zalm ist dies Anlass, nun dort und nicht in der Hauptstadt Amsterdam oder am Regierungssitz Den Haag die Einführung des Euro-Bargeldes zu feiern.
Frankfurt: City of the Euro
Mit der Einweihung einer 15 Meter hohen Euro-Skulptur vor der Europäischen Zentralbank EZB begrüßt Frankfurt das neue Jahr und die neue Währung. Zum Jahreswechsel wird in Frankfurt der "Riesen-Euro" eingeweiht. Nach drei Monaten soll er seinen endgültigen Platz an einer Einfallstraße zur Metropole "Main-hattan" finden. Zur Einweihungsfeier sind Musical-Stars, Opernsänger und Rapper eingeladen.
Klagenfurt: Im Zeichen des Euro
Die Kärntner wollen den Deutschen nicht nachstehen: Bei einem großen Gewinnspiel auf dem Pfarrplatz gibt es - nicht ganz zufällig - 2.002 Euro zu gewinnen. Um Mitternacht öffnet die Zweigstelle der Österreichischen Nationalbank für das Wechseln von Schilling in Euro.
Höhepunkt der Feier ist der Auftritt einer brasilianischen Samba-Gruppe. Die Stadt lässt sich das Spektakel zum Jahreswechsel 800.000 Schilling (50.158 Euro) kosten.
Langenlois: Schilling-Begräbnis
Eine stilvolle Verabschiedung des Schilling kann man in der Weinstadt Langenlois bei Krems erleben. Denn auch dort steigt zu Silvester ein Riesen-Event rund um die alte und die neue Währung. Der Schiling wird vor dem Springbrunnen am Holzplatz in einem eigens ausgehobenen "Grab" seine letzte Ruhestätte finden. Jeder Besucher ist eingeladen, seinen letzten Schilling ab 19:00 "zu Grabe zu tragen".
Dabei gibt es ein Kondolenzbuch und eine pompöse Marmor-Gedenktafel. Aber trotz allem - keine Spur von Trauer: Schlag Mitternacht wird der Euro mit Feuer und Fanfaren - und zu den Klängen des Donauwalzers - wie der Phönix aus der Asche erscheinen.

