Montag, 17. Dezember 2001

Strommarkt: Liberalisierung führt zu mehr Wettbewerb

Die EU-Kommission hat den Erwerb der gemeinsamen Kontrolle über die Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-AG (Steweag) durch die Verbundgesellschaft und die Energie Steiermark Holding AG (EStAG) genehmigt. Der Anteil der Verbundgesellschaft bei der Belieferung von Weiterverteilern und Großkunden sei nach der Teilliberalisierung des Strommarkts zurückgegangen. Seit 1. Oktober 2001 sei der Strommarkt völlig liberalisiert, heißt es in einer Mitteilung der EU-Kommission vom Montag zur Begründung der Entscheidung.

Insbesondere die Verteilunternehmen hätten in erheblichem Umfang von Importmöglichkeiten Gebrauch gemacht. Kapazitätsengpässe im Verhältnis zu Deutschland und zur Schweiz bestünden nicht und würden auch mittelfristig nicht erwartet. Trotz horizontalen Überschneidungen bei der Strombelieferung von Weiterverteilern, Großkunden und kleinen Kunden habe die EU-Kommission keinen Anlass zu Wettbewerbsbedenken gefunden.

17.12.2001 12:49