Dienstag, 18. Dezember 2001

Gelungene Mischung aus Speed und Routine

Dieter Quester kommt vom Rennsport einfach nicht los. Der 62-jährige Wiener bestreitet im kommenden Jahr bereits seine 43. Motorsport-Saison und wird dabei am ersten Februar- Wochenende bereits zum 13. Mal beim legendären 24 Stunden-Rennen in Daytona starten. Mit seinen prominenten Co-Piloten Eddie Cheever (USA), Vincent Vosse (Belgien) und Luca Riccitelli (Italien) rechnet sich der Österreicher in einem Red Bull-Porsche 996 GTS auch Chancen auf den Gesamtsieg aus.

"Wir haben unser Auto für die große GTS-Klasse ausgerüstet, mit einem geänderten Fahrwerk für die nunmehr fast 500 PS, stärkere Bremsen, breitere Reifen und ein verfeinertes Aerodynamik-Paket. Nicht zuletzt dank des geringeren Spritverbrauches zählen wir damit zu den Favoriten. Die ausgereifte Technik und sprichwörtliche Standfestigkeit sollten einen weiteren Bonuspunkt bedeuten", sagte Quester am Montag im Hinblick auf die 40. Auflage dieses Langstreckenklassikers, der neben Le Mans, Spa und Nürburgring zu den großen Abenteuern des Autorennsports zählt.

Der Wiener Evergreen, der in den USA bereits zum 34. Mal in einem 24 Stunden-Rennen an den Start gehen wird, setzt auch auf die homogene Fahrer-Mischung aus Speed und Routine und hofft, im Feld der knapp 100 Autos die ersten drei Stunden schadlos zu überstehen. Mit dem 44-jährigen Cheever ist übrigens jener Mann im Team, der gemeinsam mit Red Bull im nächsten Jahr auf den Sieg in der Indy Racing League (u.a. mit den Indy 500) los geht. Zum Kreis der Gegner zählt u.a. der fünffache Sieger Hurley Haywood (USA).

18.12.2001 10:46