Durchschnittliche Spende beträgt 224 S

Wie gerne und wie viel spenden die Österreicher? Eine neue Umfrage sagt: Durchschnittlich betragen die rot-weiß-roten Spenden 224 Schilling. Vor allem hilfsbedürftige Kinder erweichen die Herzen. Bevorzugt werden inländische Projekte. Demnach können bei den Hilfsorganisationen das Rote Kreuz, SOS-Kinderdorf, die Freiwilligen Feuerwehren und die Aktion Licht ins Dunkel am ehesten mit Spenden rechnen.
Die Linzer Meinungsforscher von "market" befragten Ende November/Anfang Dezember 503 für die Gesamtbevölkerung ausgewählte Personen über ihre Spendenbereitschaft.
Die Spendenfreudigkeit
+ 10 % der Befragten spenden grundsätzlich gerne,
+ 61 % wollen sich genauer anschauen, wofür sie ihre Geldbörse zücken,
+ 20 % spenden nur in Ausnahmefällen,
+ 9 % grundsätzlich nicht.
Die durchschnittliche Spendenhöhe pro Person liegt heuer bei 224 Schilling (16,3 Euro). Im Vorjahr waren es noch 264 Schilling gewesen.
Für wen wird gespendet?
+ 48 % spenden am ehesten für misshandelte Kinder,
+ 47 % für behinderte Kinder,
+ 41 % würden für Not leidende Familien in Österreich spenden,
+ 39 % für Krebs leidende Menschen,
+ 33 % oder jeder Dritte würde Geld für Hungernde in der 3. Welt geben,
+ 22 % wollen Opfern von Katastrophen in Österreich helfen,
+ 20 % spenden für die Erhaltung der Umwelt und den Erhalt der vom Aussterben bedrohter Tierarten,
+ 18 % spenden für Frauen in der 3. Welt und Obdachlose in Österreich,
+ 17% wollen für Opfer von Umweltkatastrophen und Straßenkinder in Brasilien spenden,
+ 16 % würden für Aidskranke in Österreich spenden,
+ 9 % für die Opfer von Afghanistan,
+ 7 % für Kriegsopfer.
Schlusslichter bei der Spendenliste der Österreicher:
Mit je 5 % die Terror-Opfer in den USA und Drogen- bzw. Alkoholsüchtige.
Hilfsorganisationen, die die meisten Spenden kriegen
Von 31 zur Auswahl vorgelegten Hilfsorganisationen liegt
+ das Rote Kreuz mit 52 % an der Spitze.
+ das SOS-Kinderdorf folgt mit 44 %,
+ die Freiwilligen Feuerwehren mit 42 %,
+ die Aktion Licht in Dunkel mit 35 %,
+ die Caritas mit 34 %,
+ die Krebshilfe - St. Anna Kinderspital erreichte 32 %.
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