Donnerstag, 13. Dezember 2001

Spendenfluss nicht korrekt dokumentiert

Spendaffäre um die "Rex"-Drehgenehmigung im Wiener Donauspital: Das städtische Kontrollamt muss im Augenblick einer anonymen Anzeige gegen das Spital nachgehen, wonach Drehtage für die TV-Serie "Kommissar Rex", ebenso wie Spenden, die es dafür gab, nicht korrekt abgerechnet bzw. dokumentiert sind. Außerdem soll Personal der Gerichtsmedizin während ihrer Dienstzeit als Statisten zur Verfügung gestanden haben.

Eine Wiener Tageszeitung berichtet in seiner heutigen Ausgabe von dem Kriminalfall "Rex": Das Wiener Donauspital wird beschuldigt, Spenden, die für Drehgenehmigungen im Bereich des Krankenhauses genommen wurden, auch nicht sinnvoll verwendet zu haben. Das Krankenhaus erhielt von der Film- und Produktionsfirma insgesamt 107.000 Schilling. Außerdem gab es Sachspenden. Kritisch vermerkt wird, dass das Geld zum größten Teil für ein Kunstwerk für das Spital verwendet wurde. Keine Anhaltspunkte gibt es für den Vorwurf, dass sich die Verantwortlichen persönlich bereichert hätten. Allerdings wird heftig kritisiert, dass die Aufzeichnungen von Drehtagen sehr schlampig erfolgt sind. Der Vorwurf, dass Angestellte der Gerichtsmedizin zu Statistenrollen verpflichtet worden wären, sei ein "Missverständnis" gewesen.

13.12.2001 10:10

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