Abbau von 12 Prozent der Mitarbeiter

Wegen der internationalen Luftfahrtkrise war die Austrian Airlines tief in die roten Zahlen geflogen. Im neuen Jahr soll sich das aber ändern. Die AUA strebt nämlich für 2001 ein "knapp positives operatives Ergebnis (EBIT)" an, was einer Ergebnisverbesserung von mehr als 100 Mill. Euro (1,376 Mrd. S) entsprechen würde.
Zu den Voraussetzungen für die Realisierung des Ergebnisses zählten die Verwirklichung des bereits beschlossenen Verbesserungsvolumens von 260 Mill. Euro innerhalb der AUA-Gruppe, die die AUA, Lauda Air, Tyrolean Airways und Rheintalflug einschließt, hieß es in einer Mitteilung nach dem Aufsichtsrat. Die Maßnahmen zur Struktur- und Kapazitätsanpassung hätten bereits voll eingesetzt und würden zu einer Stellenreduktion bis zum Ende des Jahres 2002 von 930 Positionen (minus 12 Prozent) führen. Notwendige Ertragssteigerungen würden durch eine Verlagerung und Frequenzerhöhungen auf ertragsstarken Routen von der Lang- zur Mittelstrecke erzielt.
Der entsprechende Budgetentwurf wurde heute, Mittwoch, vom Aufsichtsrat genehmigt. Für 2001 rechnet die AUA früheren Angaben zufolge mit einem Verlust (negatives Ergebnis vor Steuern) von 150 Mill. Euro (2,1 Mrd. S).

