Bergisel

Am Samstag fällt definitiv die Entscheidung, ob bei der 50. Vierschanzen-Tournee an den vier traditionellen Schauplätzen, also auch in Innsbruck, gesprungen werden kann. Für 11:00 Uhr ist eine Begehung auf dem Bergisel durch die FIS angesetzt. Der Internationale Skiverband hatte für die Veranstaltung auf der neu erbauten Schanze eine Frist bis zum 15. Dezember gesetzt.
"Am Samstag fällt die Entscheidung, ob wir mit Volldampf in Richtung Bergisel arbeiten oder nicht. Wir können ja nicht erst in Garmisch-Partenkirchen entscheiden, wo der nächste Bewerb stattfindet", meinte dazu am Montag FIS-Rennleiter Walter Hofer, der am Wochenende allerdings beim Weltcup in Engelberg weilt. Die FIS wird durch den Vorsitzenden des Schanzenbau-Komitees, den Deutschen Wolfgang Happle, vertreten.
Arbeiten laufen auf Hochtouren
In der kommenden Woche soll auf der neuen Bergisel-Schanze mit der Schneeauflage begonnen werden. Derzeit wird laut Projektleiter Georg Malojer mit Hochdruck am Ausbau des Zuschauerbereichs gearbeitet, für den die Bau-Genehmigungen erst seit vergangener Woche vorliegen. "Wir sind zuversichtlich, alles so hinzubringen, dass uns die Behörden dann die Genehmigungen erteilen", wird Malojer in einer ÖSV-Aussendung zitiert.
Am Dienstag wird mit dem Ausbau des Anlaufes begonnen. Es werden die Treppen und Acrylglasgeländer montiert und gleichzeitig wird mit der Montage der Schneehaltenetze begonnen.
Auch der Auzug soll fertig werden
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wünscht sich auch unbedingt die Fertigstellung des Schrägaufzuges zum Schanzenturm, auch wenn dieser für das Springen am 4. Jänner nicht vorgeschrieben ist. "Wir dürfen keinen Tag mehr verlieren - aber dann müssten wir es schaffen, dass der Aufzug um den 28. Dezember fertig ist und die Abnahme erfolgen kann", meinte Martin Leitner von der Aufzug-Firma Leitner. Zwar befindet sich schon das gesamte Material auf dem Bergisel, allerdings mussten zunächst andere Arbeiten am Anlauf abgewartet werden.
