Glawischnig: Scheinkompromiss mit Tschechien

ÖVP und FPÖ hätten sich in Sachen Temelin mit einem "Scheinkompromiss abspeisen lassen", kritisiert die Grüne Umweltsprecherin Eva Glawischnig das Verhalten der Koalitionsparteien in den Verhandlungen über das tschechische Atomkraftwerk. Die Aussagen des tschechischen Außenministers Jan Kavan hätten belegt, dass die Koalitionsparteien niemals ernsthaft über die Nichtinbetriebnahme Temelins verhandelt hätten.
Die Regierung habe bei Temelin nur eine "Show" inszeniert. Während mit Tschechien und der EU nie über einen Atom-Ausstieg verhandelt worden sei, habe man für die österreichische Öffentlichkeit einen angeblichen Verhandlungskrimi inszeniert und sich als Verhandlungssieger abfeiern lassen, hielt Glawischnig ÖVP und FPÖ vor.
Vor allem die "FPÖ mit ihrem Anti-Tschechien-Parteibegehren hat nach dieser Klarstellung Kavans - der noch dazu innerhalb der tschechischen Regierung als Temelin-Skeptiker gilt - akuten Erklärungsnotstand".
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
