Notoperation wegen einer Eileiterschwangerschaft

Die Schwiegertochter der britischen Königin, Gräfin Sophie Wessex (36) ist nach ihrer Notoperation wegen einer Eileiterschwangerschaft aus einer Londoner Privatklinik entlassen worden. Sie war dort nach der Einlieferung mit einem Rettungshubschrauber am vergangenen Donnerstag operiert worden. "Es geht mir viel besser, danke", rief sie Reportern beim Verlassen der King-Edward-VII.-Klinik zu. Ehemann Prinz Edward (37) war an ihrer Seite
Britische Boulevardzeitungen hatten heftig kritisiert, dass außer Edward keine weiteren Mitglieder der Königsfamilie - und insbesondere nicht die Queen - einen Krankenhausbesuch bei Sophie gemacht hatten. Aus dem Buckingham-Palast verlautete dazu, die Patientin selbst habe keinen Besuch haben wollen. Das sehen die Briten aber anders, sie glauben, die Queen habe das Schicksal ihrer Schwiegertochter kalt gelassen.
Staubsaugerfabrik statt Krankenhaus
Die Briten sind schockiert über ihre Königin: Sohn Prinz Edward (37) und seine Sophie (36) haben ihr Baby verloren, die Gräfin von Wessex schwebte sogar in Lebensgefahr! Die Queen besuchte, anstatt an das Krankenbett ihrer Schwiegertochter zu eilen, lieber eine Staubsaugerfabrik. Dabei hätte Edward die tröstende Hand der Mutter so sehr gebraucht: "Ich dachte, ich müsste mit ansehen wie Sophie stirbt", sagte Edward erschüttert. "Es war der schlimmste Tag meines Lebens." Von Reportern vor dem Krankenhaus befragt, ob die Königsfamilie sophie besuchte, stammelte er nur: "Wissen Sie, es ist Wochenende und alle sind weg."
Eileiterschwangerschaft endete tragisch
Grund für den Eingriff war eine Eileiter-Schwangerschaft, die in der Regel zu Blutungen und starken Schmerzen führt. Edward sagte, es werde noch ein oder zwei Tage dauern, bis Sophie das Krankenhaus verlassen könne. Ob sie schon aufgestanden ist, wollte er nicht sagen. Sophie hatte sich am Freitag tief betrübt über den Verlust ihres Babys gezeigt. "Ich bin natürlich sehr traurig", hieß es in einer Erklärung. "Es sollte wohl nicht sein. Doch es wird neue Chancen geben." Edward, das vierte Kind von Königin Elizabeth, und Sophie sind seit zwei Jahren verheiratet und haben bisher keine Kinder.
Sophie, Tochter eines Reifenhändlers, schien im vergangenen Jahr vom Pech verfolgt. Im Frühjahr war die Gräfin wegen abfälliger Äußerungen über Mitglieder der Königsfamilie und Politiker des Landes in die Kritik geraten, die ein verkleideter Reporter heimlich aufgenommen hatte. Sophie war ferner vorgeworfen worden, ihren Status als Mitglied des Königshauses beim Betrieb ihrer PR-Firma missbraucht zu haben. Sie und ihr Geschäftspartner sollen möglichen Kunden Vorteile angepriesen haben, die Sophies Position bei Vertragsabschlüssen bringen könne.

