Nationalzirkus um 10 Millionen verkauft

Nur acht Monate nach der Übernahme des damals insolventen "Österreichischen National Circus Louis Knie" durch eine Gruppe österreichischer Zirkusfreunde - namentlich der geschäftsführende Gesellschafter der UnternehmensberatungsgmbH MPC, Franz Strafella, dem TV-Seitenblickeproduzenten Rudolf Klingohr und dem oberösterreichischen Papierindustriellen Christian Trierenberg - ist das Unternehmen nun saniert und wurde diese Woche verkauft
Um rund 10 Mill. S (726.728 Euro) ging der Zirkus an die neu gegründete "Circus Betriebs GmbH", an der der Kärntner Gastronom Ulrich Wranek, Louis Knie jun. und der Zirkus-Marketing-Chef Heinz Knapp beteiligt sind.
Wie MPC-Geschäftsführer Strafella betonte, wollte die Gruppe der Zirkus-Freunde nie Zirkus-Unternehmer werden. Ziel war es, den traditionellen österreichischen Zirkus zu retten und die Basis für die Fortführung zu schaffen. Der Betrieb bilanziere jetzt wieder ausgeglichen, alle Weichen für einen positiven Weiterbestand seien gestellt.
Vor einem Jahr musste der Zirkus Knie mit Passiva von rund 40 Mill. s Konkurs anmelden. Die Gesellschaft der österreichischen Zirkus-Freunde hat den Nationalzirkus aufgefangen und die für die Tournee notwendigen 3,5 Mill. S bereitgestellt und damit das Überleben gesichert.

