Tirol mit beeindruckender Tordifferenz

Nach 22 Runden der Bundesliga-Saison 2001/2002 legt König Fußball seine verdiente Winterpause ein. Während der FC Tirol einige Superlative lieferte, ist Tabellenschlusslicht Admira Wacker Mödling eindeutig die Minus-Mannschaft des heurigen Herbstes. Sensationell hingegen die Bilanz von GAK-Stürmer Ronald Brunmayr: In 22 Spielen hat er ebensooft getroffen, ganze drei Mal legte er sogar ein "Triple-Pack" hin.
Die MEISTEN TORE geschossen:
Der GAK mit 47, davon traf Ronald Brunmayr allein 22 Mal, womit er seinen persönlichen Saisonrekord von 19 Treffern (1999/2000 für Ried) überbot. Je drei Treffer schoss der Oberösterreicher in einem Match gegen Rapid (insgesamt vier), Kärnten (4) und Bregenz (4). Jeweils ein Doppelpack gelang ihm gegen Sturm und gegen seine Ex-Klubs Austria (3) und Ried (3). Admira Wacker kassierte insgesamt zwei Tore von Brunmayr, der auch drei Mal aus Elfmetern scorte. Nur gegen Tirol und Salzburg ging der Stürmer leer aus. Mit seinen 22 Treffern hat der GAK-Stürmer genau so viele Tore erzielt wie der noch regierende Torschützenkönig Radoslav Gilewicz (Tirol) in der vergangenen Saison.
Die mit Abstand WENIGSTEN TORE kassierte der FC Tirol mit nur vier Stück. Die Torsperre des Deutschen Mark Ziegler hielt exakt 1084 Minuten (Bundesliga-Rekord), dann musste er sich am 22. September beim 2:1-Sieg in Bregenz in der 77. Minute dem Ex-Tiroler Florian Sturm geschlagen geben. Dann bezwangen ihn auch noch sein Klubkollege Walter Kogler (0:1 gegen den GAK) sowie beim 0:2 in der Südstadt Linimair und Ziervogel.
Der SCHWÄCHSTE ANGRIFF und die "LÖCHRIGSTE ABWEHR war bei der Admira zu finden, die nur 16 Tore schoss (0,73 pro Spiel), dafür aber 45 (im Schnitt also 2,05) kassierte. Allerdings erhielt auch SW Bregenz 45 Tore.
Die BESTE SERIE:
Meister FC Tirol blieb in seinen ersten 16 Spielen (13 Siege, drei Remis) ungeschlagen (dazu kommen noch drei Begegnungen aus der vergangenen Saison). Die ersten neun Partien (plus zwei) gelang ihren jeweiligen Gegnern auch kein Torerfolg. Die erste Heimniederlage (und gleichzeitig die erste überhaupt) seit dem 1:2 gegen die Austria am 16. März setzte es nach 13 Spielen am 17. November mit dem 0:1 gegen den GAK. Zum ersten Mal verloren die Innsbrucker auswärts wieder mit dem 0:2 am 28. November bei der Admira, nachdem sie vorher in zehn Spielen (neun Siege, ein Remis) seit dem 0:1 am 4. Mai in Bregenz auf fremden Plätzen ungeschlagen gewesen waren.
Die MEISTEN SIEGE IN FOLGE:
Der FC Tirol mit sieben en suite. Der höchste Saisonsieg war das 7:0 in der 11. Runde gegen den GAK. Der Meister steuerte mit dem 6:0 gegen die Admira und dem 5:0 gegen Bregenz weitere hohe Siege bei, für die auch der GAK mit dem 5:0 gegen Kärnten und Bregenz sorgte. Den höchsten Auswärtssieg schaffte Sturm mit dem 5:0 in Bregenz. Die 0:4-Heimniederlage von Rapid gegen den GAK (6. Runde) war die höchste für die Hütteldorfer gegen eine Nicht-Wiener-Mannschaft seit dem 0:4 im Jahre 1976 gegen Tirol.
Die SCHLECHTESTE SERIE:
Admira Wacker mit zehn sieglosen Runden (11. bis 20.) und mit sieben Niederlagen in Folge (1. bis 7.). Das 2:0 gegen Tirol in der 21. Runde war der erste Heimsieg der Mödlinger nach 15 Spielen (1:0 gegen den GAK am 31. April). Ried (4.-14.) und Bregenz (2.-10.) mussten übrigens je neun Runden auf einen Sieg warten.
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