Der Salzburger ist der fünfte Ausfall im ÖSV-Lager

Die Liste der Ausfälle im alpinen ÖSV-Team wird immer länger. Nach Hermann Maier, Werner Franz, Rainer Salzgeber und Hannes Trinkl erwischte es am Sonntag in Val d'Isere auch Heinz Schilchegger. Der 28-jährige Salzburger erlitt bei seinem unglücklichen Sturz im Riesentorlauf einen Innenbandriss sowie eine Delle im Schienbeinkopf, wurde noch in der Nacht auf Sonntag von Dr. Christian Schenk in Schruns operiert und fällt für den Rest des Olympia-Winters aus.
"Er muss drei Monate auf Krücken gehen, dieser Winter ist für ihn vorbei", berichtete ÖSV-Alpinchef Hans Pum, nachdem er am Montag mit Dr. Schenk und Schilchegger gesprochen hatte. "Ich habe sofort gemerkt, dass ein Band gerissen ist, denn ich habe eine solche Verletzung schon früher ein Mal gehabt", sagte ihm dabei der Zweite im vergangenen Slalom-Weltcup, der aber laut Pum dieses Missgeschick relativ gelassen zur Kenntnis nahm. Der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestätigte sich zum Glück nicht. "Schade um Olympia", meinte der Läufer vom ESV Knittelfeld, der schon bald in häusliche Pflege entlassen werden dürfte.
Franz und Salzgeber fallen ja für den Rest der Saison ebenfalls aus und auch für Maier dürfte trotz aller Genesungsfortschritte Olympia kaum ein Thema sein. Etwas besser sieht es bei Abfahrts-Weltmeister Hannes Trinkl aus, der nach Weihnachten bei den Weltcup-Rennen in Bormio sein Comeback geben dürfte.
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