"Alles was noch kommt, ist Draufgabe"

Die ÖHB-Damen haben ihr großes Ziel erreicht. Mit einem 26:21-(14:13)-Sieg über Slowenien am Dienstag in Bozen zogen die Österreicherinnen ins Viertelfinale der Handball-WM der Damen in Italien ein, wo sie nun auf Olympiasieger Dänemark treffen. Die Skandinavierinnen hatten am Dienstagabend im Achtelfinale mit Angola eine leichte Aufgabe zu bewältigen.
Bereits zu Beginn sorgten Fridrikas und Co. für zunächst klare Verhältnisse und gingen schnell mit drei Toren in Führung. Erst gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich Konzentrationsfehler im Abschluss ein, wodurch die Sloweninnen bis zur Pausensirene auf einen Treffer herankamen.
Die Entscheidung fiel zu Beginn der zweiten Hälfte, als Laura Fritz in Unterzahl von 15:14 auf 17:14 für die Eliasen-Truppe stellte. Danach war die Luft bei den Sloweninnen, die während der ganzen Spielzeit nie in Führung lagen, draußen. Die Österreicherinnen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus, der letztlich klare Sieg resultierte aber vor allem aus der starken Deckungsleistung und der überragenden Darbietung von Torfrau Rusnatschenko, die nicht weniger als 25 Würfe parierte.
Für Martin Hausleitner ist das ÖHB-Plansoll nun erfüllt. "Wir haben unser Ziel erreicht und sind unter den besten Acht der Welt. Alles was jetzt noch kommt, ist Draufgabe", erklärte der ÖHB-Generalsekretär, der auch gewisse Chancen in der Partie gegen Dänemark sieht. "Aber die Däninnen sind natürlich der haushohe Favorit."
Dienstag-Programm WM-Achtelfinale
Bozen:
Österreich - Slowenien 26:21
Dänemark - Angola 30:18 (16:8)
Meran:
Brasilien - Jugoslawien 22:38 (9:22)
Schweden - Niederlande 23:21 (10:10)
Brixen:
Spanien - Frankreich 25:32 (13:17)
Norwegen - Südkorea 29:25 (16:14)
Trient:
China - Ungarn 23:24 (13:11)
Russland - Italien 24:19 (10:10)
Viertelfinale (Donnerstag/20:30):
Österreich - Dänemark
Russland - Ungarn
Schweden - Jugoslawien
Frankreich - Norwegen
