Witwe eines 11.-September-Opfers läuft mit

Zwei Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City ist das Olympische Feuer in den USA eingetroffen. Die Flamme wurde am Dienstag an Bord einer in Athen gestarteten Maschine der US-Fluggesellschaft Delta nach Atlanta im Bundesstaat Georgia gebracht, wo 1996 die Sommerspiele stattgefunden hatten. Von hier aus wird sie im Fackellauf nach Salt Lake City getragen.
Von dort soll das Olympische Feuer in einem Fackellauf durch die meisten US-Bundesstaaten nach Salt Lake City getragen werden, wo vom 8. bis zum 24. Februar die Winterspiele stattfinden.
Muhammad Ali hielt in Atlanta die Flamme hoch
Im Centennial Park von Atlanta hielt Box-Legende Muhammad Ali die Flamme zum Jubel der Zuschauer hoch. Von Atlanta aus tragen 11.500 Menschen die Flamme in den kommenden Wochen über knapp 22.000 Kilometer bis nach Salt Lake City. Der gesamte Lauf ist mit 25 Millionen Dollar (28,0 Mill. Euro/385 Mill. S) veranschlagt, die durch Sponsoren bezahlt werden. Der Lauf soll aber werbefrei sein. Keiner der Träger, von denen jeder etwa 400 Meter läuft, darf ein Firmen-Logo tragen.
Der Fackellauf besitze nach den Terroranschlägen vom 11. September eine noch viel größere Bedeutung, betonte der Präsident des Organisationskomitees von Salt Lake City, Mitt Romney. "Unabhängig davon, was in der Welt oder in unserem Land passiert, wird der Lauf ein friedlicher Punkt sein. Er wird Alt und Jung, Arm und Reich gleichermaßen in seinen Bann ziehen. Einer wird den anderen inspirieren. Der Lauf wird die Menschen über das ganze Land hinweg verschmelzen", sagte Romney.
Witwe eines 11.-September-Opfers läuft mit
Eine der Läuferinnen ist die Witwe Lyz Glick, deren Mann zu den Passagieren gehörte, die am 11. September in der über Pennsylvania abgestürzten Maschine gegen die Selbstmordattentäter rebellierten. Damit konnten sie verhindern, dass die Terroristen die Maschine gegen ein weiteren Ziel steuern konnten.
