SPEZIAL: TEMELIN

·Nachrüstung
Molterer & Kavan fixierten Fahrplan
·Koalition
Auf gemeinsamen Weg geeinigt
Prominente Verteter der österreichischen Öko-Szene stehen dem Anti-Temelin-Volksbegehren der Freiheitlichen mehrheitlich skeptisch gegenüber. Dies zeigt ein NEWS-Rundruf in der morgen erscheinenden Ausgabe. Mittlerweile wurde der erste Block des Atomkraftwerks nach einer mehrstündigen Abschaltung wieder ans Stromnetz angeschlossen.
Das sagen die Prominenten:
- Freda Meissner-Blau: "Ich kann nur allen Leuten abraten, hinzugehen. Es wird so getan, als könne das Volksbegehren etwas bewirken. Auch die FPÖ weiß, dass die EU-14 nie zustimmen werden, das Energiekapitel wieder zu öffnen"
- Günther Nenning: "Ich werde das Volksbegehren nicht unterschreiben. Mir ist es zu blau. Ich vertrete seit Jahrzehnten meine Anti-Atom-Linie, aber immer überparteilich"
- Peter Weish, Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens: "Ein Volksbegehren sollte nicht von einer Regierungspartei benützt werden"
- Josef Pühringer, Sprecher der oberösterreichischen Anti-Temelin-Aktivisten: "Das Volksbegehren bringt in der Sachpolitik nichts. Die FPÖ ist mit ihrer Haltung völlig unglaubwürdig."
- Bernd Lötsch, Direktor des Naturhistorischen Museums: "Nur weil es von der FPÖ kommt, sollte das keine Reflexsituation auslösen. Ich zögere trotzdem, auch hinzugehen: Ein starkes Votum birgt die Gefahr einer bilateralen Feindseligkeit".
- Josef Buchner, früher "Vereinte Grüne Österreichs", allerdings wird das Volksbegehren unterzeichnen: "Nach meinem jetzigen Gefühltsstand unterschreibe ich. Mir ist auch völlig wurscht, von wem das Volksbegehren kommt".
Lesen Sie die ganze Story in der neuen Ausgabe von NEWS.
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