"Nicht mit Angst Politik machen"

Der Streit um Temelin ist trotz gemeinsamen Antrags von FPÖ und ÖVP weiter nicht beigelegt. In einem Interview mit der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT stellt VP-Klubchef Andreas Khol klar: "Das Volksbegehren ist schädlich für die Sicherheitsinteressen der Österreicherinnen und Österreicher und entspricht nicht dem Regierungsübereinkommen."
Sein Gegenüber, FP-Klubchef Peter Westenthaler kontert ebenfalls im FORMAT-Interview: "Es ist für mich inakzeptabel, wenn jemand eine direktdemokratische Einrichtung als schädlich bezeichnet." Das Veto sei weiterhin das Ziel der FPÖ, so Westenthaler.
Damit scheint die Stimmung in der Causa Temelin weiter auf dem Tiefpunkt, wie ein weiterer Schlagabtausch in FORMAT zeigt. Westenthaler: "Die ÖVP wollte uns den Herren zeigen, uns zeigen, wir gut sie in der EU verhandeln können. Wir zeigen jetzt, wie gut wir mit der Bevölkerung können." Khol dazu: "Die ÖVP hatte den Eindruck, dass wir mit diesem Volksbegehren vorgeführt werden sollten." Khol weiter: "Niemand darf nur aus dem Bauch und daher mit Angst Politik machen."
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