Kein Sprengkörper gefunden

Wegen einer telefonisch eingegangenen Bombendrohnung musste das Landesgericht in Linz Freitag Vormittag vorübergehend geräumt werden. Die Polizei durchsuchte das Gebäude fast zwei Stunden lang, fand jedoch keinen Sprengkörper.
Gegen 08.55 ging in der Telefonzentrale ein Anruf einer männlichen Stimme mit dem Inhalt ein, dass im Gebäude eine Bombe deponiert sei und die Sache "ernst" zu nehmen sei. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert und das Gericht geräumt. Alle zu diesem Zeitpunkt laufenden Prozesse wurden dadurch unterbrochen. Ein Großaufgebot von Beamten, die auch einen Sprengstoff-Suchhund einsetzten, durchkämmte das Haus, fand jedoch nichts. Gegen 10.40 Uhr konnte das Landesgericht wieder zum Betreten frei gegeben werden.
Als Täter verdächtigt werden zwei auffällige Personen, von denen sich eine im Gebäude, die andere davor aufgehalten haben soll. Ob ein Zusammenhang mit einem der am Vormittag durchgeführten Gerichtsverhandlungen bestand, war zunächst nicht bekannt. Das unmittelbar an das Landesgericht angrenzende Gefangenenhaus war von der Bombendrohung nicht betroffen, deshalb wurden dort auch keine Evakuierungsmaßnahmen getroffen.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Kriminalität20:48
Acht Jahre lang Sklavin19-jährige Deutsche wurde jahrelang misshandelt. Mutmaßliche Täter verhaftet.
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
