Zum Eurostart: Bedienstete wollen Sonderzulage

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Heute wird´s spannend: Wegen der anfallenden Mehrarbeit zum Eurostart verhandeln die Postbediensteten wegen einer Sonderzulage! Falls sie nicht mehr Geld sehen, drohen sie sogar mit Boykott bei der Ausgabe der Euro-Startpakete am 15. Dezember...
Nachdem Geldinstitute ihren Schalterbediensteten eine "Euro-Abgeltung" auszahlen - die Bank Austria 17 Euro (234 S) pro Werktag -, verlangt der Post-Betriebsrat nun eine ähnliche Zulage auch für seine Mitarbeiter. Die Verhandlungspartner: Belegschaftsvertretung und der zuständigen Post-Vorstandsdirektor.
Laut Betriebsrat dränge man bereits seit Mitte dieses Jahres auf Verhandlungen. Diesbezügliche Termine seien bisher aber immer wieder verschoben worden. "Wenn man mit uns nicht reden will, werden wir das nicht unwidersprochen zur Kenntnis nehmen. Das es für unsere Mitarbeiter keine Abgeltung gibt, können wir uns nicht vorstellen", hieß es aus dem Betriebsrat am Dienstagabend zur APA.
Begründet wird die Forderung nach einer Zulage vom Betriebsrat mit einer "erheblichen Erschwernis der Situation bei der Geldausgabe". Für die Mitarbeiter bedeute die Euro-Ausgabe eine Komplettumstellung, die auch mit einem höheren Risiko verbunden sei. Zudem falle der erste Tag der Ausgabe von Startpaketen mit dem 15. Dezember auf einen Samstag. Daher werde es am ersten Ausgabetag einen Run auf die Postämter geben, prophezeit der Betriebsrat.
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