Enthaltungen vieler europäischer Länder

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat ihre Kritik an der israelischen Palästinapolitik erneuert. Die dreitägige Nahostdebatte endete am Montag mit der Verabschiedung von vier Resolutionen, in denen unter anderem das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat bekräftigt, der Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten und die Aufnahme von Friedensverhandlungen gefordert werden.
Alle Resolutionen wurden von mehr als hundert der 160 anwesenden Länder unterstützt.
Der israelische UNO-Botschafter Jehuda Lancry hatte zuvor vergeblich an die Vollversammlung appelliert, angesichts der blutigen Anschläge in Haifa und Jerusalem dieses Mal eine moralische Entscheidung zu treffen und nicht den Resolutionen zuzustimmen, die dem palästinensischen Terror den Anschein einer internationalen Rechtmäßigkeit verliehen. Im vergangenen Jahr stimmten nur die USA und Israel gegen die Resolutionen, dieses Mal stimmten auch drei kleine Pazifikstaaten dagegen. Viele europäische Länder, darunter auch Deutschland, Großbritannien und die Niederlande enthielten sich.
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