LUDER-Spezial: Die Objekte der Begierde

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Österreich und seine Luder
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Ein Luder sein ist nicht schwer
Was steckt hinter dem Phänomen, dass junge Frauen ihren Lebenszweck zum Teil darin sehen, der Aufputz diverser Partys zu sein? Und die ihre Aufgabe darin sehen wollen, mit VIPs auf Tuchfühlung zu gehen? NEWS wollte das neue gesellschaftliche Phänomen untersuchen und sah sich in der österreichischen Szene um (Abstimmen: Wer ist Österreichs größtes Luder?). Und siehe da – fünf junge Frauen, Sängerinnen, Medien-Sternchen, Models und Schauspielerinnen, sowie ein Mann wussten in Sachen Luder Bescheid.
Antonia, Ballermann-Ikone & Ex-Sängerin bei DJ Ötzi, weiß um die Bedeutung des Körpereinsatzes: „Es gehört dazu, sexy aufzutreten. Ich finde es lustig, meine ‚Pampelmusen‘ zur Schau zu stellen. In jedem ‚Luder‘ steckt Potenzial – sonst könnten sie sich gar nicht in der Öffentlichkeit halten.“
Martina Kaiser, ORF-Hit-Moderatorin, kennt die Szene: „Ich bin früher noch mehr ausgegangen. Ich gehe vor allem aus, weil ich gern tanze. Besonders bei Clubbings wie zum Beispiel dem ‚Sex and the City‘-Club im ‚Planter’s‘. Ich zähle mich nicht zu den Ludern, aber es gibt sicher auch welche in Österreich. Partyvögel, die man überall sieht. Die Partyszene ist ja sehr oberflächlich. Aber die Bussi-Bussi-Gesellschaft gehört dazu. Man will ja auch Spaß haben.“
Adriana Zartl, einst Folklore- Gefährtin von Harry Prünster, jetzt PRO-7-Wetterhexe: „Drei Jahre lang hab ich auf keiner Party gefehlt, und es hat mir auch wirklich Spaß gemacht. Je öfter man weggeht, je öfter man in Seitenblicken‘ auftaucht, desto mehr Leute kennen dich.“ Und: „Auch in Österreich gibt es Luder, versteckte und bekannte. Aber ich glaube, Österreich ist einfach zu bieder für eine Jenny Elvers.“
Lisa Grossmann verkörperte im Insider-Film „Models“ den Prototyp der jungen Wilden: blond, liebt schwarze Männer und lässt sich von Zeit zu Zeit den Busen vergrößern. So weit die Rolle. Die Wirklichkeit ist gar nicht weit: Mit grellblonder Mähne und prall gespritzten Lippen verwöhnte sie eine Nacht lang den US-Rabauken Mickey Rourke. Sagt man. Denn ob Rourke den Spaß ob der voluminösen Lippen mehr humoristisch oder erotisch sah, blieb bislang ungeklärt. Da lobt man sich die Bekenner. Denn auch Österreich kann – allen Unkenrufen zum Trotz – auf Luder-Qualität verweisen.
Kathi Steininger, Diplomatentochter und einziges bekennendes Luder“, amüsierte sich bereits mit Puff Daddy und gilt in Society- Kreisen bereits jetzt als österreichische „Jenny Elvers“.
Patrick Ascher, angehender Schauspieler und Österreichs umtriebigster „Mann der Stunde“ fehlt auf keiner Society-Party. Seine Vorbilder: Die Hilton-Erbinnen Nicky & Paris.
Anne West, Bestseller-Autorin von „Sag Luder zu mir“, hat dem Feminismus bereits abgeschworen, wenn sie sagt: „Luder ist das spielende, lockende, verheißende und sich dann verschließende, ausnutzende, listige Persönchen mit Format. Ludrigkeit ist keine Frage der Quantität, sondern der Qualität des erotischen Spieles – eigentlich steckt in jeder Frau eines.“ Wer’s glaubt, wird selig.
Alles über das Phänomen Luder lesen Sie im neuen NEWS.

