Donnerstag, 29. November 2001

Idee der Sozialpartner zur Frauen-Karenz

Bei der Abfertigung neu soll der Familienlasten-ausgleichsfonds (FLAF) als eine Art "Dienstgeber" im Fall der Karenz von Frauen die 1,53 Prozent der Lohnsumme in den neuen Abfertigungsfonds einzahlen. Dabei handle es sich lediglich um einen Vorschlag der Sozialpartner, "das ist noch keineswegs beschlossene Sache", hieß es am Donnerstag aus dem Wirtschaftsministerium.

Die "Wiener KirchenZeitung" berichtete in ihrer jüngsten Ausgabe, dass der Plan für die Sozalpartner "beschlossene Sache" sei. Den FLAF würde diese Maßnahme mit bis zu 300 Millionen Schilling jährlich belasten. Der Präsident des Katholischen Familienverbands, Johannes Fenz, sieht die geplante Belastung des FLAF zur Finanzierung der Abfertigung neu als "zweckwidrige Verwendung" von Familiengeldern. Fenz schlägt vor, den Beitrag für die Abfertigung von karenzierten Frauen aus der Arbeitslosenversicherung zu zahlen.

29.11.2001 13:25