Die Milliarden-Explosion bei der OMV

Wolfgang Ruttensdorfer, 51, übernimmt von Richard Schenz den Chefsessel bei der OMV. Das Unternehmen ist in Top-Zustand, Ruttensdorfer wie sein neuer Stellvertreter Gerhard Roiss haben langjährige Erfahrung im OMV-Management. Im NEWS-Talk: Wie er den 100-Milliarden-Giganten doppelt so groß machen will und warum er der Politik keine Träne nachweint.
NEWS: Herr Ruttensdorfer, Sie übernehmen mit Jahreswechsel den Vorstandsvorsitz von Österreichs größtem Industrieunternehmen. Mit welchem Ziel treten Sie an?
Ruttensdorfer: Die OMV sollte sich in fünf Jahren verdoppeln. Wir müssen an Größe gewinnen, wir müssen wachsen. Wir wollen ein europäisches Unternehmen werden, das stolz ist, den Sitz in Österreich zu haben.
NEWS: Ist die geplante Umsatz-Verdoppelung aus eigener Kraft zu schaffen oder bedarf es dazu größerer Unternehmenskäufe?
Ruttensdorfer: Der Kern unserer Unternehmens-Strategie ist ganz klar das organische Wachstum. Das können wir aufgrund unserer finanziellen Stärke auch aus eigener Kraft finanzieren. Das beinhaltet aber auch kleinere, abgerundete Akquisitionen, etwa die Beteiigung an einem Ölfeld oder den Kauf von Tankstellennetzen. Größere Übernahmen stehen nicht im Mittelpunkt unserer Strategie.
NEWS: Wird der Personalabbau weitergehen?
Ruttensdorfer: Wir kämpfen jedes Jahr um Effizienzsteigerung, die große Personalanpassung ist aber vorbei.
NEWS: Geht Ihnen als Ex-Finanzstaatssekretär die Politik manchmal ab?
Ruttensdorfer: Nein, ich bin Manager. Ich bin der bessere Manager als der Politiker. Das muss ich zugeben.
Das auführliche Interview mit Wolfgang Ruttensdorfer lesen Sie in der neuen Ausgabe von NEWS!

