Ausgeglichene Bilanz zum Ende des Geschäftsjahres

Trotz der schweren Krise im Luftverkehr steuert Air France für das laufende Geschäftsjahr 2001/02 (Ende März) ein ausgeglichenes Betriebsergebnis an. Im Quartal von Juli bis September ging das Nettoergebnis zwar um 46 Prozent auf 88 Mill. Euro (1,2 Mrd. S) zurück. Bei der Lufthansa waren es aber im Vergleich etwa 49 Prozent.
Konzernchef Jean-Cyril Spinetta verwies zudem auf ein Sparprogramm von 115 Mill. Euro, langsam wieder anziehende Buchungszahlen und fallende Treibstoffpreise.
Die Terroranschläge vom 11. September schlugen bei der französischen Fluggesellschaft mit Einbußen beim Betriebsergebnis von schätzungsweise 127 Mill. Euro zu Buche. Im Oktober habe sich der Rückgang bei den Buchungen bei etwa zehn Prozent stabilisiert, berichtete Air France weiter. Anfang November sei eine leichte Besserung auf minus acht Prozent registriert worden.
Ohne weitere unvorhersehbare Ereignisse rechnet der Konzern für das am 31. März zu Ende gehende Geschäftsjahr mit einer schwarzen Null beim Betriebsergebnis. Über den Einstellungsstopp hinaus stehen derzeit keine Kündigungen auf der Tagesordnung. Spinetta sagte, sein Unternehmen habe alle Trümpfe in der Hand, bei der Restrukturierung der Branche ein gewichtiges Wort mitzureden.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (bis Ende September) erwirtschaftete Air France ein Nettoergebnis von 283 Mill. Euro (minus 34 Prozent). Der Umsatz stieg um 7,3 Prozent auf 6,58 Mrd. Euro.

