Mittwoch, 28. November 2001

Mit Jahresbeginn neue Bayer-Geschäftsführung

Der deutsche Chemiekonzern Bayer hatte es nicht leicht in diesem Jahr: Erst der Lipobay-Skandal - mehrere Dutzend Menschen starben - dann der Streit mit der US-Regierung um Patent und Preise für Anthrax-Mittel. Die Österreich-Tochter von Bayer hat folglich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001 einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet.

Das operative Ergebnis sank in den ersten drei Quartalen um 27 Prozent auf 4,8 (2000: 6,6) Mill. Euro (66,0 Mill. S).Das teilte das Unternehmen bei einer Pressekonferenz in Wien mit. Im selben Zeitraum verbesserte sich allerdings der Umsatz um 5,3 Prozent auf 178,5 Mill. Euro. Als Grund für den Ergebnisrückgang wurde der Rückzug von Lipobay sowie die weltweite Konjunkturabschwächung genannt.

Neue Geschäftsführung
Mit Jahresbeginn 2002 kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung von Bayer Austria: Der für das Österreich-Geschäft seit zehn Jahren zuständige Geschäftsführer Bernhard R. Bauer geht in Pension, sein Nachfolger wird Martin Hagenlocher, der bisher den Bereich Healthcare bei Bayer Austria leitete. Hagenlocher bleibt auch als Geschäftsführer weiter für den Gesundheitsbereich bei Bayer Austria verantwortlich.

28.11.2001 11:47